Kinder und Soziale Medien: Altersgrenzen und Elternrollen für eine gesunde Nutzung

Mine Aktaş
Mine Aktaş 15 September 2025
Kinder und Soziale Medien: Altersgrenzen und Elternrollen für eine gesunde Nutzung

Nutzungsalter

Studien zeigen, dass soziale Medien erhebliche Auswirkungen auf die geistige, emotionale und soziale Entwicklung von Kindern haben. Daher haben viele Social-Media-Plattformen die Altersgrenze für die Nutzung auf 13 Jahre festgelegt.

Risiken sozialer Medien für Kinder unter 13 Jahren

  • Plattformen erlauben Kindern unter 13 Jahren nicht, Konten in sozialen Medien zu erstellen.
  • Wenn Kinder Konten erstellen, indem sie angeben, älter zu sein, verstößt dies nicht nur gegen die Regeln, sondern das Kind entfernt sich auch vom Prinzip der Ehrlichkeit von Anfang an.
  • Entwicklungsbedingt verfügt diese Altersgruppe nicht über die kognitive Reife, um die Risiken, denen sie in der digitalen Welt begegnen kann, richtig einzuschätzen.

Die Rolle der Eltern

  • Kinder unter 13 Jahren können soziale Medien nur unter elterlicher Aufsicht nutzen, indem sie gemeinsam auf denselben Bildschirm schauen und über die Inhalte sprechen.
  • In diesem Prozess ist es wichtig, mit dem Kind über die Inhalte zu sprechen, den Unterschied zwischen richtig und falsch zu lehren und sichere Internetnutzungsgewohnheiten zu vermitteln.

Sicherheitseinstellungen für Kinder über 13 Jahren

  • Follower-Liste: Die Eltern sollten kontrollieren, wer ihrem Kind folgen kann.
  • Beiträge: Fotos und Videos sollten nur mit bekannten Personen geteilt werden.
  • Kommentar- und Nachrichtenberechtigungen: Nur vertrauenswürdige Personen sollten kommentieren oder Nachrichten senden dürfen.
  • Standortfreigabe: Die meisten Apps haben eine Standortfunktion; diese Einstellung sollte deaktiviert bleiben.

Psychologische Perspektive

  • Jedes Foto oder jeder Beitrag in den sozialen Medien ist wie das Öffnen der Haustür für jedermann. Der Schutz der Privatsphäre Ihrer Kinder stärkt deren Sicherheitsgefühl und Selbstwertgefühl.
  • Die frühe Nutzung sozialer Medien kann bei Kindern das Risiko von Ablenkbarkeit, geringem Selbstwertgefühl durch Vergleiche und Cybermobbing erhöhen.
  • Eltern sollten diesen Prozess mit einer leitenden und miterforschenden Haltung handhaben, anstatt ihn zu verbieten.

Die Sicherheit Ihrer Kinder in der digitalen Welt beginnt mit Ihrem Bewusstsein.


Mine Aktaş

Mine Aktaş

Die klinische Psychologin Mine Aktaş, 1972 in Samsun geboren, schloss 1998 ihr Psychologiestudium an der Ondokuz-Mayıs-Universität ab. Nachdem sie in verschiedenen Positionen im Ministerium für Nationale Bildung und Gesundheit tätig war, begann sie 2010 ihre Privatpraxis in ihrer Klinik „Mine Aktaş Beratung“.

Aktaş ist auf viele Therapieansätze wie KVT, EMDR, Hypnose und Familienberatung spezialisiert und unterstützt Klienten auch in Bereichen wie ADHS, Phobien und Paartherapie.

Als Autorin des inspirierenden Buches „3D-Gedanken, die Ihre Welt verändern werden“ engagiert sich Mine Aktaş auch aktiv in sozialen Verantwortungsprojekten, indem sie verschiedene NGOs leitet.


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